In Deutschland leiden 20 Millionen Menschen an einer ernährungsbedingten Erkrankung der Schilddrüse. Somit ist etwa jeder vierte Bundesbürger betroffen.

Aufgrund fehlender Beschwerden bleibt eine Schilddrüsenerkrankung oft lange Zeit unerkannt. Andererseits sind die möglichen Symptome einer Schilddrüsenerkrankung meist unspezifisch, können also bei verschiedensten Erkrankungen auftreten. Der Erkennung von Fehlfunktionen der Schilddrüse und der exakten Diagnosestellung kommt somit eine große Bedeutung zu. Bei den meisten Patienten ist eine effektive Behandlung mit hoher Erfolgsrate möglich.  

Die in der Schilddrüse produzierten Hormone regulieren nahezu alle wesentlichen Stoffwechselvorgänge im Körper und betreffen verschiedene Organsysteme, wie z.B. Herz, Nervensystem und Psyche, Augen, Fortpflanzungsorgane u.a.. So geht eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) z.B. häufig mit Herzrhythmusstörungen einher. Auch haben Krankheiten der Schilddrüse (lateinisch: Thyreoidea) in verschiedenen Lebensphasen wie z.B. in der  Kindheit und Jugendzeit, in der Schwangerschaft und bei älteren Patienten ihre Besonderheiten.

Für die optimale Betreuung eines Patienten mit Schilddrüsenerkrankung müssen daher Ärzte verschiedener Fachgebiete zusammenarbeiten. In Kooperation mit dem Hausarzt können diese eine umfassende (auch ganzheitliche) Versorgung ermöglichen.  

Um diesem Ziel nachzukommen haben sich Schilddrüsenexperten verschiedener Fachgebiete zu einem größeren, regionalen Verbund zusammengeschlossen.